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Mentale Gesundheit im Pharmaziestudium: So kommst du gut durchs Wintersemester
Das Wintersemester hat’s in sich: lange Tage im Labor, Prüfungen im Nacken und draußen wird’s schon um vier Uhr dunkel. Kein Wunder, dass Stress und Müdigkeit bei vielen Studierenden dazugehören. Aber es gibt einfache Wege, wie du besser durch diese Zeit kommst.
Stressmanagement zwischen Skripten und Synthesen
Regelmäßig und entspannt lernen – das wäre perfekt! Aber wir wissen: Zwischen Laborberichten und Prüfungsstress ist das leichter gesagt als getan.
Was hilft wirklich:
- Lernblöcke statt Marathon: Plane kurze Lerneinheiten, zum Beispiel 25 Minuten konzentriert arbeiten und dann 5 Minuten Pause.
- Realistische Ziele: Lieber „Kapitel 3 wiederholen“ als „Gesamtes Arzneibuch durchlesen“.
- Bewegung einbauen: Schon der Weg vom Hörsaal ins Labor zählt – aber ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft wirkt nachweislich stressreduzierend.
Schlaf nicht unterschätzen
Viele Studierende lernen bis spät in die Nacht und hoffen, dass es schon passt. Leider macht zu wenig Schlaf das Lernen deutlich schwerer – gerade bei komplexen Themen.
Tipps:
- Feste Schlafzeiten: Versuche, jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen
- Digital Detox: Mindestens 30 Minuten vor dem Schlafen kein Handy oder andere Bildschirme
- Power-Naps: 10-20 Minuten können die Konzentration pushen – perfekt zwischen zwei Praktikumsblöcken
Routinen für mehr Gelassenheit
Es geht darum, auch in stressigen Situationen einen klaren Kopf zu behalten und weiterzumachen – gerade dann, wenn im Labor mal etwas schiefgeht.
Was du tun kannst:
- Mini-Meditationen: 2 Minuten bewusst atmen, bevor du in die nächste Vorlesung startest.
- Dankbarkeits-Notizen: Klingt kitschig, funktioniert aber. Schreib jeden Abend drei Dinge auf, die gut gelaufen sind.
- Soziale Kontakte pflegen: Austausch mit Kommiliton:innen reduziert Stress – und manchmal gibt’s dabei die besten Lerntipps.
Ob du alle Strategien sofort umsetzt oder nur einen kleinen Anfang machst – wichtig ist, dass du dir Pausen gönnst und nicht alles perfekt sein muss. Dein Studium ist ein Marathon, kein Sprint. Und deine mentale Gesundheit ist die Basis für alles.